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Völkermordpolitik

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Einige Erwägungen der SS Himmlers über die Behandlung der heimischen Bevölkerung der Ostgebiete.

Nicht später als am 25. Mai 1940
Streng geheim.
Von der staatlichen Bedeutung!

Bei der Behandlung der heimischen Bevölkerung der Ostgebiete müssen wir davon ausgehen, daß wir möglichst viele Nationalitäten anerkennen und unser Verhalten denen gegenüber festlegen müssen und zwar: neben den Polen und Juden müssen wir an Ukrainer, Belorussen, Goraken, Lemker, Koschuber und auch andere Nationalitäten denken, mit denen wir wahrscheinlich zu tun haben werden.

Damit möchte ich sagen, daß wir daran höchst interessiert sind, die Völker der Ostgebietenicht zu vereinigen sondern sie auf möglichst kleine Äste und Gruppen zu teilen. Was die einzelne Nationalitäten angeht, haben wir keine Absicht nach ihrer Vereinigung und Vermehrung zu streben und so mehr nach der allmählichen Anerziehung des Nationalbewußtseins und der Nationalkultur. Umgekehrt, wir sind an ihrer Zerstückelung auf mehrzählige Kleingruppen interessiert...

Ich hoffe, wir schaffen es völlig den Begriff "Juden" auszurotten, denn es gibt die Möglichkeit der Massenumsiedlung aller Juden nach Afrika oder in eine andere Kolonie. Ein bisschen mehr Zeit wird in Anspruch genommen, damit solche Nationalitäten wie die Ukrainer, Goraken, Lemker von unserem Territorium verschwinden. Alles, was von den einzelnen Nationalitäten gesagt wurde, betrifft im größeren Maße die Polen.

Eine grundlegende Frage in der Lösung von allen diesen Problemen ist die Frage nach dem Ausbildungssystem und damit die Frage nach der Auswahl und dem Filtrieren der Jugend. Für die nichtdeutsche Bevölkerung der Ostgebiete braucht man keine Hochschulen. Für sie reicht die vierklassige Volksschule. Das Bildungsziel in dieser Schule muss nur folgendes sein: das einfache Rechnen, höchstens bis 500, die Fähigkeit eigene Unterschrift zu stellen, die Suggestion dessen, daß das Gottesgebot darin besteht, den Deutschen zu gehorchen, ehrlich, arbeitsam und gehorsam zu sein. Die Fähigkeit zu lesen halte ich für unnützlich...

Außer der Schule solcher Art muss es keine anderen Schulen geben...
(16, S. 21-22)

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