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Völkermordpolitik

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Die Tagebuchnotizen, die Berichte und die Meldungen in den Archiven, zeugen von den grausamen Verbrechen der nazistischen Soldaten und Offiziere.

Belarus 1941 — 1944. Die Nazis verbrennen belorussische Dörfer

Obergefreiter der Wehrmacht Johannes Gerder schrieb in seinem Tagebuch in den ersten Monaten des Aufenthalts auf dem belorussischen Territorium:
"Der 25. August. Wir werfen Granaten in die Wohnhäuser. Die Häuser brennen sehr schnell. Das Feuer geht auf andere Häuser. Ein schöner Anblick! Die Menschen weinen, und wir lachen über ihre Tränen. Wir haben auf solche Weise schon etwa zehn Dörfer niedergebrannt.
Der 29. August. In einem Dorf haben wir Dutzend uns begegnete Menschen gepackt und haben sie zum Friedhof geführt. Wir ließen sie für sich ein geräumiges und tiefes Grab ausgraben.
Für die Slaven gibt es keine Schonung und es kann sie nicht geben. Der verdammte Humanismus ist uns fremd".

Der Plan "Ost" in der Tat (4 Mb)
Die Verbrennung der Dörfer (0.6 Mb)

Belarus 1941 — 1944. Die Nazis verbrennen die belorussischen Dörfer

Belarus 1941. Der Träger "der neuen Ordnung"

Belarus 1941 — 1944. Die Nazis verbrennen die belorussischen Dörfer

Eine charakteristische Besonderheit der Politik des Genozids und "des ausgebrannten Landes" wurde die Vernichtung der Ortschaften samt der Bevölkerung. In den Jahren der Besatzung (1941 — 1944) haben die Nazis über 140 größere Strafoperationen in Belarus durchgeführt.

Belarus 1944. Ihr Haus wurde
von den Nazis verbrannt

Die belorussischen Waisenkinder. Ihre Eltern
wurden von den Faschisten vernichtet.

Die Tausenden von den Dörfern wurden vernichtet, die Bevölkerung wurde ausgerottet, in die Todeslager oder in die faschistische Sklaverei vertrieben. Die Strafoperationen wurden von dem Sicherheitsdienst der Wehrmacht, den Abteilungen SS und der Polizei durchgeführt. Durch eine besondere Grausamkeit hat sich SS-Bataillon, an der Spitze der ehemaliege Kriminelle SS-Mann Dirlewanger gekennzeichnet.

Die Strafoperationen gegen die Partisanen und die Bevölkerung von Belarus haben die Nazis von den ersten Tagen der Besatzung durchgeführt. Im Juli 1941 organisierte das Polizeiregiment "Zentrum" eine Strafoperation in der "Belowezhskaja Putscha" und in den zu ihr anliegenden Ortschaften, bei der mehrere Wohnorte vernichtet wurden. Im August haben die Truppenteile der 221. und 286. der Schutzdivisionen Strafoperationen in dem Kreis Iwatsewitschi bei Lepel, und die Truppenteile der 162. und 252. der Infanteriedivisionen im Boguschewskij Kreis durchgeführt. In den Berichten über die Ergebnisse der Operationen im Boguschewskij Kreis schrieben die Nazis, daß sie 13 7888 Menschen aus der Zivilbevölkerung erschossen haben. Damals verbrannten auch die Faschisten die Dörfer Golotschakino, Zastenki, Sprugi, Navjazki, Tesny u.a.

Für das Jahr 1943 war die Durchführung der großen "bändigenden" Aktionen mit der Anwendung der motorisierten Truppenteile, der Panzer, der Luftstreitkräfte charakteristisch. Die Faschisten rächten sich brutal an der Zivibevölkerung, ergriffen das Vieh, das Getreide, plünderten, schickten gewaltsam die arbeitsfähige Bevölkerung zur Zwangsarbeit nach Deutschland. Die Gebliebenen wurden bei lebendigem Leibe verbrannt oder erschossen. Alle Gebäude wurden verbrannt, sie verwandelten große Bodenflächen in "die Wüste". Während der Strafoperation mit der Schlüsselbezeichnung "Kottbus" im Mai-Juni 1943, in Minskaja, Wilejskaja und Witebskaja Gebieten verbrannten Faschisten mehrere Dörfer, vernichteten etwa 10 Tausend Menschen und führten über 6 Tausend Menschen nach Deutschland aus. Sie schonten weder Frauen, noch Kinder oder alte Menschen. Im Juli — August 1943 führten die Angehörigen des Strafkommandos auf dem Terrtorium von den Kreisen Korelitschi, Nowogrudok, Iwje, Wolozin und anderen Kreisen die Operation "German" durch. Die charakteristische Besonderheit dieser Operation war, daß neben der Massenvernichtung der Menschen und der Verbrennung von den Dörfern verwirklichten die Nazis in dem breiten Maßstab die Ergreifung der Arbeitskräfte für das deutsche Reich, darunter auch eine große Menge von Kindern.

Im Herbst und im Winter 1943/44 war die Taktik "des ausgebrannten Landes" stark angewendet. In der letzten Periode der faschistischen Besetzung kam die Rolle der Hitler-Wehrmacht bei der totalen Verwüstung der Besatzungsterritoriums mit Hilfe der speziellen Truppen von Brandstiftern zum Ausdruck. Ihre Aufgabe war — nach dem Abzug der faschistischen Truppen das Territorium niederzubrennen. Eine von den Hauptverfahren und Arten der Durchführung der Politik der totalen Verheerung und "des ausgebrannten Landes" war die Massenvernichtung der Wohnorte samt ihren Einwohnern. In der Regel trieben die Nazis die Menschen in ein Haus, eine Scheune oder eine Tenne, schlossen fest zu und brannten an. Auf solche Weise wurde das Dorf Dalwa im Kreis Logojsk samt den Einwohnern vor einigen Tagen vor der Befreiung von Belarus verbrannt.

In die Wüstenzonen wurden die ganzen Gebiete von Belarus verwandelt.

Die Strafoperationen der deutsch-faschistischen Eroberer auf dem Territorium von Belarus in Jahren 1941 — 1944.
Die Grenzen der UdSSR sind die Grenzen der ausländischen Staaten an den 1. März 1938.[7, S. 254]

Das belorussische Volk hat sich mit der faschistischen Besatzung nicht abgefunden. Die ersten Partisanen in Belarus wirkten im Hinterland des Feindes schon im Juni-Juli 1941. Mutig und heldenhaft , sich selbst nicht schonend hartnäckig und beharrlich vernichteten sie den Feind. Zum November 1942 kam es in Belarus zur Massenpartisanenbewegung. Zum Ende November 1943 begannen die Partisanen die Besetzer nicht nur aus einzelnen Dörfern zu verdrängen sondern aus ganzen Kreisen von Belarus, 60% des Territoriums wurde von den Partisanen kontrolliert. Ständige Kämpfe führend haben die Partisanen mehrere Tausende der friedlichen Bevölkerung von der Vernichtung und von der faschistischen Sklawerei gerettet. Die Handlungen von den Partisanen gefährdeten die deutsche Verteidigungsmacht aus der Ostfront, wirkten sich negativ auf die Heereslieferungen und lenkten die Wehrmachtkräfte.

Im Kampf gegen die Partisanen verwendeten die Faschisten auch die Strafabteilungen, die die Heimat verrieten und öffentlich mit den Nazis zusammenarbeiteten. Ungedacht dessen, daß solche Personen das Objekt der Bestechung , der Versprechungen von Privilegien und Wohlstand waren, war ihre Zahl gering im Vergleich zu denen, die ihr Leben riskierend an der Partisanenbewegung teilnahm oder seine Hilfe leistete. In der Regel wurde der Kampf gegen die Partisanen mit den grausamsten Mitteln geführt. Die Befehle des Oberkommandos gaben die Genehmigung für die Anwendung gnadenloser Methoden. Da die Militäroperationen gegen die Partisanenabteilungen oft erfolglos waren, hat man die Mißerfolge für die "Erfolge" ausgegeben, indem sie friedliche Dörfer samt der Bevölkerung verbrannten. Als ein tragisches Beispiel kann die Vernichtung des Dorfes Chatyn und seiner Bewohner dienen, das von dem 118 Polizeibataillon, stationiert im Dorf Pletschanitsy, gemeinsam mit dem Bataillon der SS "Dirlewanger", stationiert in der Stadt Logojsk, niedergebrannt wurde.

In Logojskij Kreis haben die Faschisten während des Großen Vaterländischen Krieges 21 Dörfer samt der Bevölkerung niedergebrannt. Nach dem Krieg wurden nur 11 Dörfer von 21 wiederaufgebaut, 10 Dörfer wurden nicht wiederaufgebaut.

Grausame Greueltaten verrichteten die Faschisten in Belarus im Laufe von 3 Jahren der Besatzung.

Von den Maßstäben der von den Faschisten vernichteten Ortschaften samt den Bewohnern zeugen folgende Zahlen. Die Zahl der vernichteten Orte samt den Bewohnern im Laufe der Strafoperationen:

nicht wiederaufgebaute wiederaufgebaute insgesamt
186 442 628

Die Zahl der vernichteten Orte mit dem Teil der Bevölkerung:

nicht wiederaufgebaute wiederaufgebaute insgesamt
325 4342 4667

Insgesamt: 5295.

Auf solche Weise von 9200 Orten, zerstörten und niedergebranntenvon den Faschisten während des Großen Vaterländischen Krieges. Mehr als 5298 haben die Faschisten mit allen oder mit einem Teil der Bevölkerung während der Strafoperationen vernichtet. Im Vitebskaja Gebiet wurden 243 Dörfer zweimal niedergebrannt, 83 — dreimal, 22 — viermal und mehr. Im Minskaja Gebiet wurden zweimal 92 Dörfer, dreimal — 40, viermal — 9, fünfmal und mehr — 6 Dörfer niedergebrannt.

Von der gesamten Dörferzahl 5295: 3% wurden im Jahre 1941, 16% — im Jahre 1942, 63% — im Jahre 1943 und 18% — im Jahre 1944 vernichtet.

Das Ergebnis der nazistischen Politik des Genozides und "des ausgebrannten Landes" in Belarus wurden 2230 000 Menschen, die im Laufe von drei Jahren der Besatzung vernichtet wurden. Es kam jeder vierte und nach den neuesten Angaben, jeder dritte Bewohner von Belarus um.

Im August 1945 haben die Länder der Antihitlerkoalition die UdSSR, die USA, England und Frankreich in London das Übereinkommen zu der Frage der Gerichtsverfolgung und Bestrafung der Hauptmilitärverbrecher. Am 20. November 1945 kamen die Oberstaats— und Militärmänner des faschistischen Deutschlands vor den Internationalen Gerichtshof in Nürnberg. Der Gerichtshof erklärte verbrecherisch die Führung der nationalsozialistischen Partei Deutschlands, die Schutzstaffeln (SS) der Partei, die Staatliche Geheimpolizei. Der Nürnberger Prozess deckte das Wesen des deutschen Faschismus auf, seine Pläne der Weltmachteroberung, Vernichtung der ganzen Staaten und Völker und die Gefahr der Wiedergeburt des Faschismus in jeder Form. Der Prozess ist in die Geschichte des Internationalen Rechts, die vom Statut des Gerichtshofs anerkannt sind.

Die Union der Vereinigten Nationen, deren vollberechtigte Mitglied Belarus ist, hat anerkannt, daß ein Angriffskrieg, Militärverbrechen und Verbrechen gegen die Menschheit die schwierigsten internationalen Verbrechen sind. Einen wichtigen Platz in der Anklage des Faschismus nahmen die Materialien und Dokumente über die Verbrechen ein, die auf dem Territorium von Belarus von den Faschisten ausgeübt worden sind.

"Genozid ist das schwierigste Verbrechen gegen die Menschheit, der auf die Teil— und die völlige Vernichtung irgendwelcher National-, Volks-, Rassen— oder Religionsgruppen gerichtet ist."

In breiten Maßstäben verübten die Nazis die Genozidverbrechen im Laufe des 2. Weltkrieges in den besetzten Ländern, besonders gegen die slawische (russische, belorussische, ukrainische, tschechische, polnische, serbische) und jüdische Bevölkerung.

Millionen von Menschen verschiedener Nationalitäten wurden von den Faschisten in den Todeslagern, Gefängissen und im Laufe der Durchführung von den Strafoperationen vernichtet. Die Gewaltakten an der Bevölkerung waren ein Teil der planmäßigen Durchführung des nazistischen Vernichtungsprogramms der slawischen Bevölkerung und Verminderung ihres biologischen Potenzials.

Gemäß der Resolution der Vollversammlung der UNO vom 3.Dezember 1973 unterliegen alle Militärstraftäter der Fahndung, der Verhaftung, der Gerichtspflicht und der Strafe im Fall der Anerkennung ihrer Schuld. Auf die Militärverbrecher verbreitet sich keine Verjährungsfrist und sie haben kein Recht auf Asyl.

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