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Völkermordpolitik

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Der Oberführer der SS Oskar Dirlewanger (1895-1945);
das Datum vom Foto ist August— September 1944.

Oskar Dirlewanger wurde in Würzburg geboren; nahm am Krieg 1914-1918 teil, wurde mehrmals ausgezeichnet und im Range eines Oberleutnants entlassen; 1919-1923 Mitglied verschiedener Freikorps; 1920-1921 verhaftet wegen Verstoß gegen das Abrüstungsgesetz der Alliierten; seit 1919 Mitglied des Deutschen Völkerbundes; 1921 exmatriekuliert aus der Handelsoberschule in Mannheim wegen antisemitistischer Äußerungen; seit 1923 Mitglied der NSDAP, 1926 ausgeschlossen, wiederum eingetreten und 1928 ausgeschlossen; 1922 promoviert; 1923-33 Wirtschaftskontrollbeamter, Besteuerungsrat und Unternehmensleiter; 1932 aufgenommen in die SA, trat später in die NSDAP ein, nachher verurteilt wegen Landfriedensbruch; 1933 Stellvertreter des Arbeitsamtsleiters in Heilbronn; wurde1934 zu 2 Jahren Freiheitsentzug wegen Vergewaltigung von Minderjährigen verurteilt; trat im März 1937 in die Spanische Fremdenlegion ein, beteiligte sich von April 1937 bis Juni 1939 am Bürgerkrieg in Spanien in der Legion Condor; seit Juli 1940, nach der Aufnahme in die SS, Kommandeuer des zukünftigen Sonderbataillons Dirlewanger mit Sonderbefugnissen; nahm mehrere Jahre am sogenannten Kampf gegen das Bandentum in Polen und in der Sowjetunion teil, wofür er mit hohen Militärauszeichnungen geehrt wurde, darunter auch für die Teilnahme an der Niederschlagung des Warschauer Aufstandes der polnischen Volksarmee; wurde nachher zum Oberführer der SS; gestorben am 7.7.1945 in französischer Gefanganschaft in Althausen (Oberschwaben).

[8, S. 139]

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