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Völkermordpolitik

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Sonderbataillon Dirlewanger

Sonderbataillon Dirlewanger (der erste links — Oskar Dirlewanger)

Was zuerst "Wildererkommando Oranienburg" (1940 gegründet) hieß, wurde später zum "Sonderkommando Dirlewanger", nachher im November 1942 in ein Sonderbataillon, dann in ein Regiment und letztendlich in die "Sturmbrigade der SS Dirlewanger" (offiziell "Grenadierdivision der SS-Streitkräfte 36") umgewandelt. Anfangs wurden ausschließlich Gefangene und wegen der Wilderung Verhaftete angeworben. Später wurden die Gefangenen aus KZ, meist Kriminelle, die schwere und besonders schwere Verbrechen begangen hatten, am Ende des Krieges unter Zwang auch zahlreiche politische Gefangene aufgenommen. Neben den Volksdeutschen, Russen und Ukrainern waren hier Personen, die in ein Untersuchungsverfahren verwickelt waren, und gegen Ende des Krieges von einem Kriegsgericht verurteilte Beamten und Offiziere der Wehrmacht und der SS-Streitkräfte, die zur "Anwendung im Kampf" nach Dirlewanger abkommandiert wurden. Der Umgang in der Truppe mit den Untergesetzten war durch Verprügelung, harte Strafen und willkürliche Erschießungen gekennzeichnet, wo sich besoners Dirlewanger selbst auszeichnete. Der Umgang dieses Bataillon mit der Zivilbevölkerung war auch besonders brutal. Auf dem Territorium von Belarus nahm das Bataillon an den Strafoperationen: " Maikäfer", "Nordsee", "Karlsbad", "Frida", "Horgnung", "Jakob", "Zauberflöte", "Kottbus", "Günter", "German" und anderen teil.

Die Mitglieder der Truppe von Schützen-Kraftradfahrern des Bataillons der SS "Dirlewanger"

Von Sommer 1942 bis Sommer 1944 wurden die Truppen von Dirlewanger nach den ersten Kriegshandlungen im Generalgouvernment haupsächlich in Weißrussland eingesetzt. Das Sonderbataillon Dirlewanger hat sich in Logojsk niedergelassen, und in 28 Kilometer von Logojsk in der Siedlung Pletschinitsy befand sich das Dirlewanger untergeordnete 118. Polizeibataillon. Dirlewanger und seine Untergeordneten haben in Belarus insgesamt über 200 Dörfer vernichtet und über 120 Tausend Menschen erschossen.

Außer den genannten großen Operationen führten Dirlewanger und die ihm untergeordneten Truppen die Lokalaktien in den Kreisen Pletschinitsy, Logojsk, Begomol durch, sie unternahmen auch Ausfälle gegen die einzelnen Dörfer. So wurde am 22.März das Dorf Chatyn und seine Bewohner niedergebrannt.

Im September 1944 kamen sie bei der Niederschlagung des Warschauer Aufstandes der polnischen Volksarmee, danach gegen die aufständische Bewegung in der Slowakei zum Einsatz.

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